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2026

Spiegel innerer Wirklichkeiten

Auf getanzten Spuren des Tarot

In den Karten des Tarot begegnet uns eine großartige Vielfalt an Bildern, die wie eine “Landkarte der Seele” (C.G. Jung) innere Wirklichkeiten widerspiegelt. 


In diesen Darstellungen erscheinen archetypische Figuren, die als Persönlichkeitsanteile des Menschen verstanden werden können. Sie dienen als Inspirationsquelle für tänzerische Deutungen und die Entwicklung choreographischer Szenen - zwischen Körper, Bild und innerem Erleben. 


Der Narr verkörpert den Vagabunden. 

Die Kaiserin steht für Sinnlichkeit und schöpferische Kraft. 

Die Kraft aktiviert unser animalisches Wesen. 

Der Teufel bringt Versuchung und Verstrickung. 

Der Gehängte steht für Stillstand und Perspektivenwechsel. 

Die Hohe Priesterin repräsentiert verborgenes Wissen. 

Der Turm bringt Erschütterung und Transformation. 

Der Mond trägt das Geheimnis der Nacht. 

​In dem neuen Projekt begab sich das Tanztheater Tangram auf die Spur dieser inneren Bilderwelten.



Tänzerinnen: 

Irmgard Baumgartner, Ruth Biheller, Nina Brosch, Heide Ehrenhöfer, Helga Neuhüttler, Ilona Pertl, Astrid Pinter, Lisa Schmid.


Konzept und Choreographie: 

Veronika Fritsch


Lichttechnik: 

Nina Ortner


Aufführungen: 15. und 16. Mai 2026 um 20 Uhr, im Kristallwerk Graz.

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